Alkohol: Wenn Sie blau ist, sieht er rot


Problemstellungen:

Wie gehen die Jugendlichen und die Erwachsenen mit Alkohol um?
Welches sind die Gefahren im Umgang mit Alkohol?
Wie kann man sich dem Druck entziehen, trinken zu «müssen»?
Wer übernimmt die Verantwortung, wenn an einem Fest zu viel getrunken wird?

Publikum : Sekundarstufe I

 

Geschichte :

Die fünfzehneinhalbjährige Danielle kommt schwerbeladen mit einer Einkaufstasche voller Alkoholflaschen, die sie in ihrem Zimmer ablegt, von der Schule zurückt und geht danach zu ihrem Vater ins Wohnzimmer, der die Zeitung lesend ein Glas Wein trink. Sie legt ihm ein von der Schule ausgehändigtes Blatt zum Thema „Alkohol und Alcopops“ zur Unterschrift vor, das im Rahmen eines Präventionsmorgens verteilt wurde. Daniela fragt dabei ihren Vater, ob sie seinen Wein versuchen könne, was dieser ohne weiteres akzeptiert.

Marc, Danielles 17-jähriger Freund erscheint mit einem Pack „Smirnoff- Ice“ unter dem Arm, um das Mädchen zu einer gemeinsamen Party abzuholen.

Am Fest selber stellt Danielle fest, dass nur alkoholische Getränke vorhanden sind und dass das Fest eigentlich bloss ein Vorwand ist, um ein Besäufnis inszenieren zu können.

Marc übt auf Danielle Druck aus, damit sie auch trinkt, um sich der allgemeinen Stimmung anzupassen.

Da die beiden jungen Leute an diesem Abend ziemlich alkoholisiert sind, verlieren sie sich aus den Augen.

Marc erscheint am nächsten Morgen bei Danielle um zu erfahren, was genau vorgefallen sei. Diese erinnert sich an nichts mehr. Da Danielle ein verfängliches T-Shirt trägt, geraten die beiden in einen Streit, an dem ihre Beziehung zerbricht.

Der Vater entzieht sich seiner Verantwortung und macht keinerlei Effort herauszufinden was am Vorabend passiert ist. Er lässt Danielle weinend und verzweifelt allein.

 

Behandelte Themen :

Szene 1 :

  • Verschiedene Definitionsarten von Alkohol (Wein, Alcopops)
  • Der Bezug zum Produkt „Alkohol“
  • Wichtigkeit der elterlichen Autorität: Bietet diese einen geeigneten Rahmen? (Einhalten der Uhrzeit beim Nachhausekommen, Kontrollieren der Tragtaschen usw.)
  • Beziehung zwischen Eltern und Kind.

Szene 2 :

  • Alkohol als Druckmittel
  • Was wird an einem Fest getrunken? (Alkohol oder Orangensaft?)
  • Einfluss einer Gruppe
  • Erpressung in der Beziehung

Szene 3 :

  • Probleme mit dem Vertrauen
  • Was heisst „besoffen sein“? (Verlust der Selbstkontrolle)
  • Eigenverantwortung übernehmen

 

Weitere Informationen und Tarifliste auf Anfrage : kontakt[at]lecameleon.ch

 

Dieses Projekt wurde durch das Nationale Programm Alkohol finanziell unterstützt


VERTIEFUNG DER THEMATIK

Das Camäleon stellt den Schulen für die verschiedenen Forumtheater «Werkzeugkästen»
zur Vertiefung der Thematik zur Verfügung.

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